Schröpfen

Auf dem Rücken liegen Schröpfzonen, die durch ihre zahlreichen nervalen und "energetischen" Verbindungen Einfluß nehmen können auf die gestörte Steuerung des Organismus.

In den Reflexzonen sind häufig Verhärtungen (Myogelosen) zu tasten, welche meist schmerzhaft empfunden werden.

Wir unterscheiden zwischen heißen und kalten Gelosen welche den Zustand der veränderten Gewebsstrukturen beschreiben:

Die heißen Gelosen sprechen für einen Zustand der Fülle, dies entsteht durch Blutansammlungen, sind druckschmerzhaft, evtl. gerötet,     warm und prall. Hier ist das blutigt Schröpfen die Therapie der Wahl. Dies entzieht lokal die Fülle und Hitze, was zu einer Entspannung führen kann, sowie reflektorisch auf die Bezugsorgane wirkt.

Dabei wird die Haut leicht angeritzt und das Schröpfglas aufgesetzt. Die Haut wird durch das Vakuum in das Glas gezogen und die Blutung wird somit forciert.

Die kalten Gelosen beschreiben den Zustand der Energielosigkeit, Leere, Minderdurchblutung evtl. sind lokale Einziehungen zu erkennen. Durch das trockene, unblutige Schröpfen wird die Durchblutung angeregt und der Lymphfluß optimiert. Die kalten Gelosen werden erst mittels einer Massage geortet, danach werden für ca. 20 Min. ein oder mehrere Schröpfgläser aufgesetzt. Hierbei können Hämatome entstehen, welche jedoch von alleine wieder verschwinden.

Indikationen für das Schröpfen sind:

  • Muskelverspannungen und die dadurch bedingten Schmerzzustände

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Verbesserung der Mikrozirkulation von Blut und Lymphe, daher

  • entstauende und entkrampfende Wirkung

  • Stoffwechselaktivierung im Gewebe, Entgiftung

und vieles mehr..

Die Schröpfmassage sowie das Schröpfen (meist unblutig) wird als angenehm und wohltuend empfunden.

Haben Sie Fragen, so rufen Sie mich ungeniert an unter 02362/788 277 oder 0176/314 220 13